annyxxx

kunterbunte Welt

Der erste Schritt

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Kennt ihr das komische Gefühl, wenn man gerne auf jemanden zugehen möchte du doch nicht kann …. Die unsichtbare Mauer die man deutlich spüren kann.

Zu lange hat man nicht miteinander gesprochen, ausgelöst aus Nichtigkeiten, die zu einer großen Sache wurde – böse Worte, vernichtende Blicke, eiskalte Herzen, die in der Kälte erstarren und aufhören zu schlagen. Dies Kälte frisst einen auf, nicht gleich, aber nach und nach und dann, wenn man kaum noch atmen kann, merkt man, das es vielleicht doch die falsche Entscheidung war sich ab zuwenden.

Und dann steht man da und weiß nicht wie – wie kann man den Fehler wieder gut machen, die Missverständnisse aus der Welt schaffen, wieder warm mit einander zu sein.

Nichts in dieser Welt geschieht uns ohne Grund, immer, auch wenn die Erfahrung im ersten Moment noch so schlecht sein mag, es noch so sehr schmerzt, sollen wir etwas daraus lernen und an der uns gestellten Aufgabe wachsen.

Die Zeit zurückdrehen zu können wünscht man sich oft, doch das geht nicht und ist auch ganz gut so, denn dann würden wir unsere Lektion nicht lernen können.
Die Lektionen, die uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir jetzt in diesem Augenblick sind – mit der Weisheit der Erfahrung und vielleicht auch des Verstehens.

Und genau dann kommt man den Punkt, an dem man sich trauen oder zurück ziehen kann.

In der Tat ist Rückzug und die Dinge lassen wie sie sind am einfachsten, man muss nicht die alten Wunden, die zwar nicht mehr bluten, aber dennoch böse schmerzen wieder aufreißen um zu klären was zu klären ist. Rückzug bedeutet aber auch, den Schmerz nie zu überwinden und immer die Frage im Kopf zu haben “ Was wäre wenn ..“ .
Immer diese ewige Unruhe, das Kribbeln, das etwas nicht Gut ist, bis wir eines Tages vor den großen Richter treten müssen und gehen ohne Wichtiges bereinigt zu haben….

Sich Trauen, den ersten Schritt zu wagen, das Gefühl nicht zu wissen was passieren kann, wie der andere reagiert, möglicherweise abgewiesen zu werden ist mit Sicherheit der schwerste Schritt, ABER es wird immer der richtige sein. Denn nur so können wir die Dinge wieder gerade rücken, dem anderen zu verstehen geben, das es einem leid tut. Auch wenn der andere einen abweist, so hat man für sich selbst die Ruhe und Gewissheit, das man sich wenigstens getraut hat und es gewagt hat den ersten Schritt zu gehen !

Sei mutig mit, auch wenn es schwer ist, der erste Schritt tut immer weh, aber lernen wir nicht auch ein Stück weit aus den Schmerzen ? Hilft uns nicht genau dieser Schmerz die Welt besser zu verstehen ? Und dieser Schmerz macht uns Stark, denn wir beweisen den Mut es zu versuchen.

„Wer nicht kämpft, hat bereits verloren“ heißt es in einem Zitat und genau so ist es!
Wenn ich nicht über meinen Schatten springe, werde ich nie das andere Ufer erreichen.

Die Angst die uns lähmt, nicht zu wagen, ist die Angst davor zurück gewiesen zu werden, aber was hat man denn noch zu verlieren, wenn man mit dem anderen ohnehin schon einen schweren Stand hat ? Nichts ! Schlimmer kann es an einem solchem Punkt meist nicht mehr kommen….

Nimm dein Herz in die Hand und mach was draus !

An euch alle da draußen, seid mutig und wagt den ersten Schritt ….

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