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kunterbunte Welt

Depressionen bei Kindern

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ich habe lange überlegt, ob und wie ich über dieses Thema schreiben kann und ich muss ehrlich zugeben, auch jetzt wo ich hier vor dem PC sitze, weiß ich nicht recht, ob ich die richtigen Worte finden kann um das was in mir vorgeht bei diesem Thema ausdrücken zu können.

Glücklicherweise leben wir mittlerweile in einer Zeit, in der wir nicht mehr hinter verschlossenen Türen über Depressionen reden müssen – viel zu lange war das ein absolutes Tabu Thema. Heute sind wir aufgeklärter und offener, was aber nicht automatisch heißt, das wir unbedingt toleranter sind. Ich gebe zu, auch ich habe Freunde die mit Depressionen zu kämpfen haben und als ich vor guten 10-11 Jahren das erste Mal damit in Berührung kam auch so meine Schwierigkeiten. Für mich war es schwer bis gar nicht nachvollziehbar, wie jemand, der den ganzen Tag die Energie hat dämliche Internet Spiele zu spielen, keine Kraft hat den Müll vor die Haustür zu bringen, geschweige denn sich anzuziehen. ( Exakt so habe ich es nicht erlebt, aber in ähnlichen Zügen ) Ich konnte es einfach nicht begreifen – ja und auch heute ist es manchmal schwer es nachzuvollziehen wie und genau das ist. Oft habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, das ich es auf Faulheit bei der jeweiligen Person geschoben habe. Heute weiß ich, auch wenn sie wollen sie können es nicht. Was für uns Nicht Betroffene das einfachste der Welt ist, ist für Betroffenen so unerreichbar wie die Sterne am Himmel.

Wie bereits erwähnt, leben wir zum Glück nicht mehr in einer unaufgeklärten Zeit – was allerdings trotz aller Offenheit im verborgenem bleibt, ist die Tatsache, das es auch Kinder und Jugendliche gibt die bereits davon betroffen sind.
Bei Erwachsenen ist man inzwischen toleranter und geht das Thema offensiv an, doch bei Kindern – SCHWEIGEN!

Keiner möchte sich gerne selber eingestehen, das sein Kind das hat und es am liebsten brav unter die Decke kehren – es soll bloß keiner erfahre. Was denken denn sonst die Leute und überhaupt „Mein Kind ? NIEMALS!“

Als Eltern ist es einem nicht nur peinlich ( Warum eigentlich? ) sondern und das ist viel schlimmer, man fühlt sich, als hätte man auf ganzer Linie versagt !
Als Mutter suchst du den Fehler bei dir und es macht dich wahnsinnig, dieses Gefühl dieser ewigen Suche nach dem WARUM macht einen kaputt. Immer und immer wieder kreisen deine Gedanken “ Was hab ich falsch gemacht? Warum mein Kind ? Wo kommt das her ? …“ Und letztendlich sitzt du da und weinst in dein Kissen (im besten Fall) oder verschließt es in dir drin ( sehr schlechte Idee ).

Zu erkennen, das dein Kind tiefere Probleme hat, als die normalen Teenager Probleme ist natürlich etwas tricky, denn vieles wird leichter Hand einfach auf die Hormone geschoben und nicht wirklich ernst genommen. Aber wie genau erkennen, das da mehr ist als das „normale“, das ist meiner Meinung nach die Königsdisziplin.
In jeder Familie kracht es mal – und ich wäre eine Lügnerin, wenn ich behaupten würde das bei uns immer alles rund läuft. Auch hier gibt es Streit und Differenzen – das gehört in gewissen Rahmen auch dazu.
Auch ich war mal ein Teenager und kann mich noch sehr gut an die schwierige Zeit erinnern, als ich weder Fisch noch Fleisch war. Einerseits am liebsten noch in Mamas Arm und getätschelt werden und andererseits schon voll erwachsen sein und denken, lass die Alten mal reden, die haben eh keine Ahnung !

Also zurück zur Frage, wie erkenne ich das mein Kind Depressionen hat ? Ehrliche Antwort, ich weiß es nicht !
Ich persönlich habe es durch mein Bauchgefühl spüren können. Etwas da in mir drin meldete sich immer und immer wieder – erst leise und dann mit voller Gewalt – das etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist und ich jetzt ganz dringend handeln muss sonst passiert etwas.

Mein Bauchgefühl meldete sich eines Tages und ermahnte mich aufmerksamer zu sein und so fiel mir auf, das meine Tochter nicht richtig essen wollte oder Familienmahlzeiten verweigerte. “ Ich hab gerade was gegessen / Ich hab keinen Hunger / …
Ehrlich, da wurde ich doch recht schnell wachsamer. Ein offenes Gespräch mit ihr darüber, das mir aufgefallen ist, das sie nicht regelmäßig ist, führte zu Streit und noch mehr Streit. Sie fühle sich zu dick und wollet etwas abnehmen und so weiter … Jeder Versuch meinerseits ihr zu vermitteln, das Essen an sich nichts schlechtes ist, man aber das richtige essen sollte – eine Hungerkur für den Körper langfristig gesehen das schlimmste ist, was man sich antun kann, prallten an ihr ab. Und so geschah, was geschehen musste, sie aß wieder mit uns und man könnte meinen alles wäre prima, das Kind hat dich verstanden – doch weit gefehlt! Nun aß sie um sich dann zu erbrechen. Verdammt – noch schlimmer als nichts zu essen.
Nach vielen Streitereien und noch mehr Versuchen vernünftig mit ihr über dieses Thema zu reden kam irgendwann dabei heraus, das es nicht allein ums abnehmen geht bei der Kotzerei, sondern viel mehr um damit Stress abzubauen. Da fass ich mir doch (im ersten Moment) an den Kopf und frag mich welchen Stress haben die jungen Leute in dem Alter schon, das sie meinen, so ihren Stress abzubauen.
Ich gebe zu, ich neige nicht dazu immer die absolut diplomatischsten Antworten zu geben, ich bin da eher so – reden was mir gerade in den Kopf kommt, was nicht heißt, das ich nicht darüber nachdenke, WAS ich sage, das WIE ist vielleicht entscheidender. Mir ist klar, wenn ich einem Menschen, der eine Suchterkrankung hat, nicht unbedingt hören will, das man neben den ganzen vielen Organschäden die es verursacht auch durchaus auf dem Friedhof enden kann. Und JA ich habe sie gefragt ob wir schon mal einen Besuch beim Bestatter machen sollen damit sie sich ihren Sarg selber aussuchen kann und wenn wir dann schon dabei sind auch auf dem Friedhof nach einem netten Platz Ausschau halten könnten.

Und bevor jetzt einige laut schreien und mit Steinen auf mich werfen, das ich meinem Kind das so an den Kopf gedonnert habe – was hätte mich das verschönigen der Tatsachen gebracht ??? Genau – NICHTS ! Ich bin da liebe ehrlich und direkt, auch wenn das vielleicht nicht jeder verstehen mag.

Auch habe ich ihr gesagt, das sie sich im Grunde auch gleich Heroin spritzen kann, daran verreckt man auch, hat aber wenigsten noch einen netten Trip – vielleicht. Um hier keine falschen Eindrücke zu verbreiten, ich haben KEINE Erfahrungen mit Drogen oder dergleichen, abgesehen von ein zwei Joints in der Jugend, die mir immer dermaßen schlecht bekommen sind, das ich danach direkt auf´s Klo musste zum kotzen. Drogen würde ich in meinem Haus ebenso dulden wie eine Essstörung, beides ist eine Sucht, die man an der Wurzel anpacken muss um sie zu heilen.

Egal wie ich es auch anpackte, ob nun ein sanftes Gespräch oder mit der Keule, ich bekam einfach keinen Zugang. Was ich ihr allerdings immer wieder ganz klar und deutlich zu verstehen gab, war, das sie in eine Therapie muss.
Auch Gespräche mit der Sozialtherapeutin in der Schule verliefen im Sand – sie sah für sich die Notwendigkeit einfach nicht.
Bei meinem Hausarzt hatte ich schon um eine gute Adresse für eine Therapeutin nachgefragt, allerdings hat diese – und so ist es wohl bei allen anderen auch – eine Wartezeit von über 6 Monaten ! ( Ja bis dahin ist mein Kind ein Gerippe und halb tot !)

Es kam wie es anscheinend kommen musste, an einem Tag war die Luft im Hause anders und ich kann es nicht erklären, aber meine feinen Antennen sagten mir, das heute etwas ganz und gar nicht stimmt. Etwas lag in der Luft, ich kann es nicht beschreiben, aber ich wußte, heute passiert etwas ganz schlimmes.
Meinem Bauchgefühl folgend, betrat ich das Zimmer meiner Tochter ( das tue ich für gewöhnlich nicht, das ich hineingehe wenn sie nicht da sind, denn auch die Kinder haben eine gewisse Privatsphäre die man als Eltern respektieren sollte) und fand offen auf dem Nachtschrank einen Abschiedsbrief….

Ich schwör euch, mein Herz blieb stehen….

Die Zeilen die ich lesen musste, waren das schlimmste überhaupt.
Mein Kind, keine 16 Jahre alt, hat das Leben satt – schon lange – kämpft gegen eine beständige Traurigkeit in sich selbst an und kann es nicht. Hat zu jeder Zeit eine Maske auf, um uns weiszumachen das alles gut wäre und sie fröhlich ist, obwohl sie es nicht ist. Das ganze Leben ist ein Kampf für sie.

Meine Welt brach zusammen….

Wie ich bereits schrieb, mir ist klar viele Teenager durchlaufen eine schwierige Zeit, doch die Art wie sie schrieb und was sie schrieb, zeigte mir ganz deutlich, das da mehr hinter steckt, als der übliche Weltschmerz eines Teenagers.

Nun hieß es für mich handeln – ich telefonierte mich durch sämtliche Kliniken in unserem Umkreis, bis ich bei der zuständigen Klinik landete. Ein langes Telefonat mit mir und den Therapeuten und meiner Tochter und den Therapeuten veranlassten uns am gleichen Abend noch dazu zur Klinik zu fahren.

Ein für mich endlos dauerndes Gespräch meiner Tochter mit dem Arzt und Therapeuten – ich saß locker gute 2 Stunden auf dem Fußboden im Flur der gesicherten Station der Kinder und Jugend Psychiatrie kamen sie zu dem Entschluss, das meine Tochter erst einmal mit nach Hause dürfe, aber in einer Woche zu dem Folgetermin erscheinen müsse. Auch musste sie versprechen, sich in dieser Woche nichts anzutun. Mir gaben sie eine Notfallnummer mit, die ich im akut Fall anrufen könne.

Die Woche zog sich wie ein Kaugummi… meine Nerven waren blank poliert… immer die Angst, das sie sich etwas antut wenn ich sie nicht bewache wie ein kleines Kind. Da sie ja nun nie alleine war so richtig, konnte sie sich nicht erbrechen wie sie wollte und began sich beide Arme von oben nach unten komplett zu ritzen… ich möchte jetzt auch nicht hören, dann muss man alle Rasierklingen und Co. wegräumen… ja wenn ich das gekonnt hätte, hätte ich es auch gemacht verdammt! Aber zu einem entdeckte ich die Schnitte erst an dem Tag als wir wieder zur Klinik mussten und zum anderem , das hatte sie ja vorher auch nicht gemacht, wie hätte ich da auf die Idee kommen können.

Emotional war ich nicht in der Lage meine Tochter zu dem Termin zu begleiten und auch mein Mann nicht, so übertrug ich diese Aufgabe an meine Mutter, zu der unsere Tochter auch ein sehr inniges Verhältnis hat. Ich konnte einfach nicht…. ich hab nur geheult den ganzen lieben Tag ! Auch diese Entscheidung, meine Tochter nicht persönlich zu begleiten, mag für einige verwunderlich sein und nicht auf Gegenliebe stoßen, aber ich bin da ehrlich, ich hätte das nicht überstanden. Ich wäre wie ein zarter Grashalm eingeknickt und hätte sie nicht dort gelassen. Denn wie der Zufall es so will, konnte sie direkt als Notfall Patientin aufgenommen werden.
Der schwerste Tag in meinem Leben – zu wissen mein Kind muss in der Kinder und Jugendpsychiatrie ! Weg von uns und von allem – es zerreißt einem das Herz!
Wie erklärt man das den anderen Kindern zu Hause wo die Schwester jetzt ist und warum ?
Ich versuchte es mit dem Beispiel, das wenn man sich ein Bein gebrochen hat oder verletzt ist man ja auch in ein Krankenhaus muss um gesund zu werden. Ihre Schwester hätte sich zwar nicht das Bein gebrochen, aber ein wenig das herz und das müsste wieder gesund werden.
Dir 3 Kleinen nahmen es erst einmal so hin.
Für unsere 3. Tochter sind solche Veränderungen immer rein Garnichts – sie kommt generell nicht mit Veränderungen klar – dazu kann ich vielleicht irgendwann auch was dazu schreiben – sie litt am meisten von den Mädchen darunter das ihre große Schwester nicht mehr zu Hause war.

Für mich wurde es nun zu einer Zeit, in der ich das Gefühl hatte, ich müsste Wonderwoman sein! Auf der einen Seite den Umzug organisieren, renovieren im neuem Haus, für die Kinder da sein , ständig in die Klinik ( und die war jetzt nicht um die Ecke, 45 min. Fahrt eine Tour) fahren zu Gesprächen und auf der anderen Seite mich selber irgendwie nicht zu verlieren in dem Meer von Tränen. Ich fühlte mich dem Kollaps nah… mir war das alles zu viel – am liebsten wäre ich unter die Decke gekrochen und nicht wieder hervor – oder (Achtung Spoiler für eingeweihte) eine Alditüte packen mit Schlüpper, Zahnbürste, Stulle und ne Capri Sonnen und auf nach Uruguay.
Ich muss an dieser Stelle einigen Menschen sehr danken, ohne die ich das niemals geschafft hätte – DANKE – Ich weiß das sehr zu schätzen und hab euch mega Lieb. Ihr wart mein Anker und habt verhindert, das mein Schiff sinkt !

Das Leben in einer solchen Klinik ist sehr strukturiert und geregelt, so hatten wir nun einen festen Tag in der Woche, an dem wir zu einer bestimmten Uhrzeit mit unserem Kind für 5-10 Minuten telefonieren durften. Wir als Eltern durften allerdings jederzeit dort anrufen um mit den Betreuern zu sprechen – und das tat ich – oft. Sehr oft!
Die Besuchszeiten sind ebenso geregelt, der erste Besuch max. 3 Stunden, der zweite max. 5 Stunden und so weiter. Gott, das schlimmste überhaupt, dein Kind besuchen zu gehen, eine entspannte Zeit zusammen zu haben und es dann wieder abgeben. Dieses Gefühl und auch oft der Blick deines Kindes bringen dich um. Wer jetzt denkt, das wir nicht einige Kämpfe auszufechten hatten, der irr gewaltig. Sie fand das nämlich alles gar nicht so nett von uns, das wir sie dorthin gebracht haben. Was ich mir alles anhören durfte… und habt ihr gewußt, das ihr allein nicht die Entscheidung darüber treffen könnt, ob das minderjährige Kind dort bleiben soll !? Es ist nämlich so, das wenn das Kind sich weigert, ich nur die Chance habe es zum bleiben zu zwingen, der Weg über einen richterlichen Beschluss ist ! Auch wirklich eine nette Option. Auch wenn sie es oft androhte, das sie abbrechen würde, muss ihr doch unsere klare Haltung ganz deutlich gemacht haben, das wir auch vor diesem Schritt mit dem Beschluss nicht zurückschrecken.

Und auch jetzt wo ich schreibe und merke, das ich verarbeite, fühle ich mich erschöpf, einfach mega erschöpft. Ich stehe auf und bin müde … immer nur müde. Ich lache und möchte heulen. Ich rede und möchte schreien. Und keine Tausend Worte oder Übungen zur Entspannung können mir die Last von den Schultern nehmen, die ich spüre.

Ich stehe da und frage mich, was kann ich tun um es ihr leichter zu machen – aber es gibt rein gar nichts was ich tun könnte. Ich kann nur hoffen und beten, das sie sich den Therapeuten gegenüber öffnet und alles raus lässt was sie bedrückt – innerlich auffrisst. Wie lange das dauern wird – keine Ahnung. Bis dahin heißt es für uns durchhalten und nicht an dem innerlichen Druck zerbrechen…

6 Kommentare

  1. Liebe Anita,
    deine Worte gehen mir sehr ans Herz.
    Es ist schon echt erschreckend welch harten Schicksale das Leben für einen bereit hält. Gut das du auf dein Bauchgefühl gehört hast.
    Ich wünsche Euch von ganzen Herzen das deine Tochter sich öffnet und ihren neuen Weg findet.
    Danke für deine Worte die heute in der Gesellschaft leider noch nicht selbstverständlich sind.
    Mich erinnern die Zeilen an meine Freundin, der Tochter ging es auch fast so …das schlimme/ erschreckend …obwohl man mit den Kids unter einem Dach wohnt bekommt man es nicht wirklich mit bis sich das Bauchgefühl meldet.
    herzliche Grüße Diana
    …fühl dich lieb gedrückt

    • Liebe Anita
      Aufmerksam habe ich deinen Schrieb gelesen
      Es braucht viel Kraft und Mut.
      Du zeigst Grosse Stärke dadurch,dass du dieses Schreiben könntest.
      Es ist leider ein Tabu Thema…
      Ich selbst habe seit mehreren Monaten mein Kind in einer Klinik
      Sie wird bald entlassen.
      Jedes Wort von Dir und die Situation haben wir selbst mit Höhen und Tiefen erlebt!
      Ich selbst möchte es nicht verleugnen und schäme mich nicht für mein Kind.
      Ich unterstütze sie so gut wie ich kann.
      Wie lange Alles so dauert,wer weiss das schon.
      Ich bin gerne bereit, mich gerne weiter mit dir auszutauschen. Es gibt nicht viele mit denen man offen reden kann darüber. Bleib weiterhin stark und ich wünsche Dir viel Kraft weiterhin.
      Und das gleiche wünsche ich mir selbst auch.Und unseren Kindern.
      Liebe Grüße, Ilona

  2. Ich kann Dich so gut verstehen…..kenne es nur zu genüge……fühl Dich gedrückt

  3. Hey anita,
    für mich ist das gerade sehr schwer gewesen deine zeilen zu lesen. Ich liege im Bett mit tränen, mein kleiner liegt neben mir und schläft.. Jetzt wo ich auch mama bin seh ich vieles anderes im leben. Du weißt ich hatte es auch nicht wirklich leicht, hab schon viel gekämpft.. ich sagte mir immer, jede verdammte scheiße die ich erlebt habe macht mich zu dem menschen/mama die ich heute bin… Jede meiner entscheidungen basieren auf erfahrungen.. Was ich besser machen möchte… Ich denke du als mama hast dein bestes für alle deine kinder geben.. Suche nicht den fehler in dir.. In solchen situationen versuche nach vorne zu schauen, ist leicht gesagt… den die vergangenheit kann man leider nicht mehr ändern.. Doch dir Zukunft.. Bleibe stark für dich und deine familie.. Eine mama wird zur löwin wenn es um ihr kind geht.. Ich hoffe soooo sehr das ihr geholfen wird… Das sie das leben schätzen lernt.. Den sie hat euch und sie ist ein ganz großes glück in eurem leben.. Ein kind ist das wundervollste im leben was wor haben…

  4. Liebe Anita,
    Wir machen das gerade mit meiner Tochter durch. Deine Zeilen treffen genau das was ich empfinde, was wir durchmachen, was meine Tochter durchmacht. Sitze hier und heule mir die Augen aus. Ich selber bin gerade in der Phase mit der Alditüte .
    Fühl dich gedrückt . Es ist nicht unsere Schuld auch wenn es schwer fällt

    • Liebe Hannelore,
      fühl dich gedrückt . Du glaubst gar nicht wie gut mir das tut, zu wissen das ich nicht alleine bin – auch wenn ich wünschte unsere Kinder hätten diese Probleme nicht. Es ist so schwer das richtige zu machen und das dann auch mit seinen eigenen Gefühlen überein zu bringen.
      Gib nicht auf – lass uns zusammen eine (virituelle) Alditüte packen und den Sorgen einen kleinen Moment lang entfliehen.
      Anita

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